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Beate Gütschow, Samstag, 14. Jänner 2023 um 14:00 Lützerath, Courtesy: Produzentengalerie Hamburg © Beate Gütschow, VG Bild-Kunst, Bonn 2024
22. März 2024- 23. Juni 2024

Beate Gütschow.
Widerstand, Flut, Brand, Widerstand.

Kunstler:innen

Beate Gütschow

Kurator:in

Felix Hoffmann

Beate Gütschow sucht Orte menschengemachter Naturkatastrophen Wochen nach den Ereignissen auf. In fotografischen Langzeitstudien entwickelt sie Gegenbilder zu den üblichen medial verbreiteten Darstellungen. Gleichzeitig ist sie Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung: Hier dokumentiert sie Aktionen, Besetzungen und Demonstrationen.

Kunstler:innen

Beate Gütschow

Kurator:in

Felix Hoffmann

Beate Gütschow sucht Orte menschengemachter Naturkatastrophen Wochen nach den Ereignissen auf. In fotografischen Langzeitstudien entwickelt sie Gegenbilder zu den üblichen medial verbreiteten Darstellungen. Gleichzeitig ist sie Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung: Hier dokumentiert sie Aktionen, Besetzungen und Demonstrationen.

Dystopische Situationen, bei denen Menschen an einem Abgrund stehen, menschenleere Landschaften, ausgestorbene Dörfer – bei den Bildern von Beate Gütschow wird erst auf den zweiten Blick deutlich, dass es sich um protestierende Menschenansammlungen, Überreste von zivilisatorischen Eingriffen nach einer Flutkatastrophe oder Spuren von Bränden in Wäldern und Landschaften handelt. Alle gezeigten Ereignisse haben in den letzten Jahren nicht irgendwo auf dem Globus, sondern in Deutschland stattgefunden.

Erst Wochen nach den Ereignissen kommt Beate Gütschow an jene Orte. In fotografischen Langzeitstudien entwickelt sie Gegenbilder zu den üblichen medial verbreiteten Katastrophendarstellungen. Es sind stillere Bilder, die einen emotionalen und analytischen Zugang ermöglichen. Gleichzeitig ist Gütschow Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung: Hier dokumentiert sie teilnehmend und aufzeichnend Aktionen, Besetzungen und Demonstrationen – eine Innenperspektive, die sich zu tagebuchartigen Aufzeichnungen transformiert, die einerseits von Erlebnissen und Begegnungen vor Ort berichten, andererseits die politischen Rahmenbedingungen und den psychologischen Umgang mit der Erderhitzung reflektieren.

FOTO ARSENAL WIEN zeigt die erste Soloausstellung von Beate Gütschow in Wien vom 22.3. bis 23.6.2024 mit rund 100 Arbeiten, die in Kooperation mit der Klima Biennale Wien (5.4. bis 14.6.2024) stattfindet und von Felix Hoffmann, Artistic Director Foto Arsenal Wien, kuratiert wird.

Zur Künstlerin

Beate Gütschow (* 1970) ist Professorin für künstlerische Fotografie an der Kunsthochschule für Medien, Köln. Sie lebt und arbeitet in Köln und Berlin. Ihre Arbeiten wurden zahlreich ausgestellt und befinden sich u.a. in Sammlungen wie der Guggenheim Collection in New York, der Kunsthalle Hamburg, der Berlinischen Galerie, dem Kunsthaus Zürich und dem Metropolitan Museum of Art.

 Beate Gütschow studierte von 1993 bis 2000 an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg sowie 1998 an der Kunsthochschule Oslo.

2009/10 lehrte sie als Gastprofessorin an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig.

beate.gütschow.de


Klima Biennale Wien

Die erste Klima Biennale Wien findet von 5.4. bis 14.6.2024 statt. Sie behandelt Fragen nach der Klimakrise und Gestaltungsmöglichkeiten der Zukunft: 100 Tage lang werden in der ganzen Stadt – an den Schnittstellen von Kunst, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft –die Themen wie Ernährung, Bildung, Produktgestaltung und Natur behandelt.

biennale.wien


Beate Gütschow, Montag, 22. August 2022 um 15:19 Falkenberg Elster, Courtesy: Produzentengalerie Hamburg © Beate Gütschow, VG Bild-Kunst, Bonn 2024
Exhibition View, Beate Gütschow. Widerstand, Flut, Brand, Widerstand., FOTO ARSENAL WIEN, 2024 © Michael Seirer Photography
Exhibition View, Beate Gütschow. Widerstand, Flut, Brand, Widerstand., FOTO ARSENAL WIEN, 2024 © Michael Seirer Photography
Exhibition View, Beate Gütschow. Widerstand, Flut, Brand, Widerstand., FOTO ARSENAL WIEN, 2024 © Michael Seirer Photography
Exhibition View, Beate Gütschow. Widerstand, Flut, Brand, Widerstand., FOTO ARSENAL WIEN, 2024 © Michael Seirer Photography

Bilder für alle — Eröffnung Frühjahr 2025 —